Beschreibung

Nach einer komfortablen Nacht in der Mountain Lodge beginnen wir den Aufstieg durch dichten Bambuswald, Heidelandschaft und Hochmoorlandschaft zum dritthöchsten Gipfel des Mt. Kenya-Massivs, dem Point Lenana (4.985 m). Nach der Gipfelpause steigen wir über die Chogoria-Route zum wohl schönsten Platz am Mt. Kenya, dem Lake Michaelson, und über das Gorge Valley ab. Im Anschluss geht es dann in die Maasai Mara, wo wir mit etwas Glück die Migration – die Massenwanderung der Tiere – erleben dürfen.

Preise/Info

Pauschalpreis pro Person im halben Doppelzimmer/Zelt ab EUR 2.980,-
Komplettschutzversicherung pro Person ab EUR 159,-


Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen


EU-Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Kenya ein Visum und einen noch mindestens 6 Monate nach Einreise gültigen Reisepass. Die Visumerteilung für Kenya erfolgt bei der Einreise am Kenyatta Airport in Nairobi (zirka US 50,- oder EUR 40,- pro Person). Weitere Reiseinformationen finden Sie unter www.bmeia.gv.at

Inkludierte Leistungen

  • Linienflüge Wien – Nairobi – Wien mit Egypt Air (via Kairo) oder anderer IATA-Fluggesellschaften in der Economy Klasse
  • Flughafentaxen, - gebühren & - abgaben (Stand: 30.12.11, EUR 210,- ab/bis Wien, Änderungen vorbehalten!)
  • Alle Tourtransporte lt. Programm
  • 2 Übernachtungen im Hotel Silversprings (oder ähnlich) in Nairobi mit Frühstück
  • 1 Lodge-Übernachtung beim Mt. Kenya mit Halbpension
  • Unterbringung am Berg in 2-Mann Zelten
  • Unterbringung während der Safari in Lodges mit Vollpension (mittags Lunch-Box)
  • Volle Verpflegung am Berg
  • Mount Kenya Permit
  • Rescue Fee am Berg
  • Begleitmannschaft (Koch, Träger und Bergführer) am Berg, die Träger tragen pro Person max. 8kg der persönlichen Ausrüstung
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Alle Safaris in 4WD Fahrzeugen (max. 7 Personen pro Fahrzeug - garantierter Fensterplatz)
  • Englischsprachiger Driver-Guide während der Safaris
  • Tourenführer ab/bis Wien

Nicht inkludierte Leistungen

  • Visum (US 50,- oder EUR 40,- pro Person) – bei der Einreise erhältlich!
  • Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder  (gesamt ca. US 120,- p.P) und persönliche Ausgaben
  • Komplettschutzversicherung (Reise- & Stornoversicherung)

Reiseprogramm

1. Tag: Wien - Kairo - Nairobi
Im Laufe des Nachmittags Flug von Wien über Kairo nach Nairobi.

2. Tag: Nairobi (Stadtrundfahrt & Karen Blixen Museum)
Nach Mitternacht Ankunft in der Hauptstadt Kenyas, welche mit fast 3 Millionen Einwohnern wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes ist. Nach der Pass- & Zollkontrolle werden wir bereits von einem Vertreter unserer Agentur erwartet – anschließend Transfer ins Hotel und Zeit zum Erholen. Nach dem Mittagessen machen wir eine kurze Stadtrundfahrt – u.a. besuchen wir auch das ein wenig außerhalb in einem prächtigen Garten gelegene Karren Blixen Museum, einst das Haus der Baronin Karen von Blixen. Unter den Pseudonymen Isak Dinesen und Tania Blixen schrieb sie in Werken wie Afrika, dunkel lockende Welt, Schatten wandern übers Gras und Briefe aus Afrika 1914-1931 ihre Lebensgeschichte auf. "Jenseits von Afrika" diente als Vorlage für die gleichnamige Verfilmung mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen.

Weiters  besuchen wir das Giraffe Centre, wo wir die Möglichkeit haben, die bis zu 6m großen Rothschild-Giraffen zu streicheln. Nächtigung in Nairobi.

3. Tag: Nairobi - Serena Mountain Lodge (2.200 m) 

Nach dem Frühstück verlassen wir die Hauptstadt Kenyas und fahren durch dicht besiedeltes und fruchtbares Land, vorbei an Kaffee und Ananas Plantagen, Richtung Norden. Nach etwa 3-4 Stunden erreichen wir die Serena Mountain Lodge auf 2.195m, umgeben von einem jahrtausend alten Urwald. Mit etwas Glück besuchen die Elefanten am Abend das beleuchtete Wasserloch. Nächtigung in der Serena Mountain Lodge (oder ähnlich).

4. Tag: Serena Mountain Lodge (2.200 m) - Sagana River Camp (2.900 m) 
Heute kann unser “Abenteuer Mt. Kenya“ beginnen. Wir treffen letzte Vorbereitungen und treffen unsere Bergcrew. Unsere Aufstiegsroute führt uns durch einen der tierreichsten und schönsten Bambuswälder Ostafrikas – erstes Tagesziel ist das Sagana River Camp, auf zirka 2.900m gelegen (zirka 6 Stunden Gehzeit). Der Aufstiegsweg führt uns auf einem Elefantenpfad durch dichtem Bambuswald. Wir müssen uns hier auf nasse, mat¬schige, kaum begangene und schmale Wege einstellen. Die Landschaftsformen werden sich im Laufe der Tour mit zunehmender Höhenlage verändern: von Savannen-Landschaften über dichte Regenwälder, Bambusdschungel (Urwald), Hochlandmooren, Heideland bis hin zu nackten Felsen. In den Urwäldern rund um den Mount Kenya leben zirka 1.000 Elefanten, außerdem Löwen, Leoparden, Spitzmaul-Nashörner, Hyänen und Büffel. Auf zirka 2.800m erreichen wir eine Art Hochebene, auf der wir Mittagessen. Die Umgebung mit den flechtenbehangenen Podo-Bäumen und Senecien wirkt wie ein Hochmoor. Nach dem Mittagessen haben wir nur noch 100 Höhenmeter im Aufstieg vor uns. Vorerst steigen wir ab, über¬queren den Fluss und kommen nun – nach zwei weiteren Stunden – zu unserem heutigen Tagesziel. Das Sagana River Camp liegt in einer Fluss-Schleife in einem Tal, das von Bambuswald und flechtenbehangenen Bäumen umgeben ist, ein wahrlich idyllischer Platz. Die Übernachtungen an den kommenden Tagen erfolgen im Zelt.

Der Mount Kenya ist der höchste Berg des Landes und nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Berg des Kontinents. Der erloschene Vulkan ist so stark verwittert, dass vom Kraterrand nichts mehr zu sehen ist. Die Hauptgipfel Nelion 5.188 m und Batian 5.199 m sind nur über Kletterrouten zu erreichen. Der dritthöchste Gipfel, der Point Lenana (4.985m), bietet hingegen keine technischen Schwierigkeiten und ist Ziel unserer Trekkingreise. Der erste Europäer, der den Mount Kenya im Jahr 1849 sah, war der Deutsche Dr. Johannes Ludwig Krapf. Der Nationalpark besteht aus dem Berg selbst ab einer Höhe von 3.200m, sowie zwei Vorbergen an den Routen Naro Moru und Sirimon. "Kirinyaga", wie der für die Kikuyu heilige Berg genannt wird, wurde 1899 von dem ersten Europäer Sir Halford Mackinder bezwungen.

5. Tag: Sagana River Camp (2.900 m) - Thego River Camp (3.750 m)  
Es bleibt spannend. Zunächst steigen wir auf schmalen Pfaden durch Bambusurwald steil bergan. In einer Höhe von 3.400m ändert sich die Landschaft rapide. Wir erreichen ein Hochmoor, umgeben von Podobäumen, die mit Flechten geradezu geschmückt sind, sehen die ersten Senezien und Lobelien und bewundern afrikanische Gladiolen. Nachdem wir den Bambusgürtel und das feuchte Hochmoor verlassen haben und weiter bergauf wandern erreichen wir heute die dritte Vegetationszone auf dieser Etappe. Wir kommen schön langsam in den Tussockgrasgürtel, bestaunen die vielen Strohblumenbäume, die ersten Baumsenezien und schlagen bei einem kleinen Fluss, Tego River (3.750m), unser Camp auf. Die Gehzeit beträgt zirka 7 Stunden.

6. Tag: Thego River Camp (3.750m) - Mackinders Hut (4.250m)  

Vom Camp steigen wir langsam und mäßig bergan, gewöhnen uns langsam an die Höhe. Ab zirka 4.000m queren wir leicht ansteigend eine Hochebene, bewundern die Natur des Mt. Kenias, die faszinierend ist. Bei einem früheren Gletschersee, dem Lake Höhnel, der nach dem großen österr. Forscher benannt ist, machen wir Mittagspause. Danach geht es noch ein Stück bergauf - auf einem Bergrücken bewundern wir die Westwand des Mt. Kenias. Eine Hangquerung führt uns dann ins Teleki-Valley zu unserem Ziel Mackinders Hut (4.250m). Die Gehzeit beträgt zirka 5 Stunden.

7. Tag: Mackinders Hut (4.250 m) - Pt. Lenana (4.985 m) - Mintos Hut (4.190 m)
Unser Gipfeltag. Nach dem nächtlichen Frühstück werden wir mit unseren Stirnlampen um zirka 3 Uhr aufbrechen. Zuerst geht es kaum ansteigend in einen Talboden hinein. Am Ende des Talbodens beginnt dann der steile, sandige und steinige Aufstieg in Serpentinen zur Austria Hut (4.750 m) – zirka 4 Stunden. Nach einer kurzen Pause, wo wir uns stärken und den Sonnenaufgang genießen, gehen wir noch eine gute Stunde auf den Gipfel Point Lenana (4.985 m), dem höchsten Punkt unseres Mount Kenya Abenteuers. Eine atemberaubende Aussicht! An einem klaren Tag kann man vom Point Lenana sogar bis zum mehr als 500 km entfernten Kilimanjaro sehen. Der Weg hinauf erfordert Trittsicherheit und an machen Stellen muss man sich auch gut anhalten - auch kann noch Schnee und Eis vorzufinden sein. Nach einer Gipfelrast wird mit dem Abstieg auf der Chogoria Route begonnen. Unser Camp wird je nach den Verhältnissen bei der Mintos Hut (4.190 m) oder tiefer beim Lake Michaelson aufgeschlagen. Die Gesamtgehzeit an diesem Tag beträgt zirka 8 – 9 Stunden.

8. Tag: Lake Michaelson (3.700 m) - Mt. Kenya Bandas (3.000 m)

Bevor wir unseren Abstieg fortsetzen, müssen wir jedoch wieder etwas aufsteigen. Der weitere Abstieg führt uns dann in zirka 5-6 Stunden durch typisch afro-alpine Vegetation zu den Mt. Kenya Bandas (3.000 m), wo wir in Mehrbetthütten nächtigen werden. Mit etwas Glück sehen wir beim Abstieg Klippspringer, Zebras, Antilopen oder gar Büffel, welche sich in dieser Region trotz Höhe heimisch fühlen.

9. Tag: Mt. Kenya Bandas - Chogoria Gate (1.490 m) - Lake Nakuru NP     

Ein letzter Blick zurück und wir starten die letzte Etappe unserer Reise. Es geht zunächst durch bis zu sechs Meter hohen Bambuswald, später durch dichten Urwald. Viele Elefanten- und Büffellosungen erinnern uns nochmals daran, dass wir uns in der Wildnis Afrikas befinden (der Großteil der Strecke wird je nach Witterung in Jeeps zurückgelegt). Wir passieren das Gate und gehen/fahren abwärts durch tropischen Regenwald bis nach Chogoria (1.490m), ein kleines Dorf am Fuß des Berges. Wir verabschieden uns von unserem Begleitteam und fahren nach einer kurzen Mittagsrast in den Lake Nakuru Nationalpark (zirka 6 Stunden Fahrzeit), wo wir auf unseren Gipfelsieg anstoßen werden und die Annehmlichkeiten einer Lodge genießen.

10. Tag: Lake Nakuru Nationalpark (Safaritag)
Nach dem Frühstück unternehmen wir heute eine ausführliche Pirschfahrt. Der Park ist nicht groß und trotzdem beherbergt er einen unermesslichen Tierreichtum. Der See ist gesäumt von unzähligen rosa Flamingos, auch Pelikane tummeln sich hier. Im Ufergras erspähen wir vielleicht ein weißes Nashorn oder auch Büffel, und mit ein bisschen Glück auch Löwen oder Leoparden. Der Nachmittag dient zum Entspannen - Möglichkeit zu einer weiteren Pirschfahrt.
2. Übernachtung im Lake Nakuru Nationalpark.

11. Tag: Lake Nakuru Nationalpark - Maasai Mara Nationalpark

Nach dem Frühstück begeben wir uns auf die lange Strecke in die Maasai Mara (Fahrzeit zirka 5-6 Stunden). Sobald wir den Park erreicht und am Gate die Formalitäten hinter uns gebracht haben, "pirschen" wir uns in Richtung unserer Lodge , wo wir am späten Nachmittag ankommen - 3 Lodge-Übernachtungen.

12. -13. Tag: Maasai Mara Nationalpark (Safaritage)

Die Mara ist eines der bekanntesten und schönsten Reservate in Kenia. Der Park liegt überwiegend auf einer Höhe von ca. 1.600 m, besteht vorwiegend aus Grassavanne und wird von den großen Flüssen Mara und Talek River durchzogen. Das Wahrzeichen der Mara sind die Gazellen, Zebras und die Gnus und die hohe Raubtierdichte. Bei unseren zahlreichen Pirschausflügen werden wir viele unterschiedliche Spezies sehen und beobachten. Unser Guide hat sich informiert und weiß, wo wir hinfahren sollten, um spektakuläre Tierbeobachtungen zu machen. Wir können zwischen Morgen und Abend Pirschfahrten sowie Ganztagespirschfahrten wählen.

MIGRATION
Mit etwas Glück werden wir sogar die Migration (die große Tierwanderung) erleben – kann jedoch nicht garantiert werden!

Die Migration ist die größte Massenwanderung an Säugetieren auf der Welt und ein einmaliges Schauspiel der Natur. Riesige Herden von Gnus, Thomson Gazellen, Zebras und Antilopen ziehen jährlich von der Serengeti nach Norden in die Masai Mara und bevölkern zusätzlich die großen Weideflächen in den Monaten Juli bis September. Im Oktober beginnt der allmähliche Rückzug nach Süden. Der millionenstarken Invasion der Pflanzenfresser folgen auch die Raubkatzen und Schakale. Die großen Herden sind eigentlich immer auf Wanderung und folgen nur dem besseren Nahrungsangebot. So entsteht die über 500 km lange Tour immer getrieben von Hunger und Durst. Wenn in der Serengeti die Lebensgrundlagen knapp werden ziehen sie nach Norden in die Masai Mara, überqueren den immer Wasser führenden Mara Fluss und gelangen so wieder in Weidegebiete mit ausreichendem Nahrungsangebot an verschiedenen Gräsern und viel Wasser. Erst wenn dort die verschiedenen Gräser abgeweidet sind, geht der zyklische Rundkurs weiter und das Millionenheer der Pflanzenfresser zieht zurück nach Tansania, in die Serengeti und das Ngorongoro Gebiet. Die Migration ist also ein einzigartiges Schauspiel der Natur und ein ewiger Kreislauf des Lebens.

14. Tag: Maasai Mara Nationalpark - Nairobi 
Nach einer letzten Morgenpirsch packen wir unsere Sachen zusammen und fahren zurück nach Nairobi. Zum Ausklang unserer Ostafrikatour genießen wir in Nairobi noch ein gutes Abendessen (fakultativ), bevor es nach Mitternacht Richtung Flughafen geht.

15. Tag: Nairobi - Kairo - Wien 
Rückflug über Kairo nach Wien zu den angegebenen Zeiten.


Etwaige Programm- und Flugzeitänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten!
Achtung: Routenänderung am Mt. Kenya aufgrund der Wetterbedingungen vorbehalten! 


Es besteht die Möglichkeit ein individuelles Safariprogramm (mit Amboseli und Tsavo Nationalpark) und anschließender Badeverlängerung zu buchen!
Bitte kontaktiert uns bei Bedarf!