1. Tag: Wien – Moskau – Bishkek
Knapp nach Mitternacht Flug von Wien nach Moskau. Nach einem kurzen AufenthaIt erfolgt dann in der Früh der Weiterflug nach Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans. Die Stadt ist aus einer Karawanenstation an der Seidenstraße hervorgegangen und erlebte im Laufe ihrer Zeit mehrere Umbenennungen. Nach Ankunft Transfer ins Guest-House und Nächtigung.
2. Tag: Bishkek – Naryn
Nach dem Frühstück Busfahrt nach Naryn. Die Straße führt uns durch die malerischen Schluchten des Tien-Shan. Der höchste Punkt, den wir heute erreichen, ist der 3.030m hohe Dolon Pass. Wir übernachten heute in Jurten.
3. Tag: Naryn – Kashgar
Fahrt von Naryn über den Torugart Pass, einem 3.746m hohen Gebirgspass im zentralasiatischen Gebirge Tianshan, nach Kashgar. Der Pass verbindet das kirgisische Gebiet Naryn im Norden mit der Autonomen Region Xinjiang im Süden, die zur Volksrepublik China gehört (Kirgisisch/Chinesische Grenze). Wir erreichen Kashgar, Chinas größte Oase am Rand der Wüste Taklamakan. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Kashgar – Karakul See (3.750 m)
Kashgar ist der wichtigste Handelsplatz in diesem Teil der historischen Seidenstraße - der Bevölkerungsmix aus Uiguren, Kirgisen, Tadschiken und Han-Chinesen hat der Karawanenstadt ein ganz eigenes Gepräge gegeben. Wir verlassen Kashgar und fahren Richtung Karakul See (3.750 m). Wir genießen dabei die Weite der Landschaft, in der Kamele und Yakherden vor der malerischen Kulisse schneebedeckter Berge grasen. Die Übernachtung erfolgt in Jurten direkt am See.
5. Tag: Karakul See – Shubash – Basislager (4.450 m)
Transfer nach Subash. Von dort aus wird unser Gepäck auf Tragekamele verladen. Ein schmaler Trampelpfad windet sich durch die karge Steppenlandschaft bergan und nach zirka 3 Stunden erreichen wir das Basislager auf 4.450m Höhe, welches in einer Mulde zwischen Jambulak- und Taschal-Tumak-Gletscher liegt.
6. - 23. Tag: Besteigung Muztagh Ata
18 Tage stehen uns um die Besteigung des Muztagh Ata in Angriff zu nehmen zur Verfügung – genügend Zeit, um bei normalen Wetter- und Schneeverhältnissen jedem tatsächlich mindestens eine realistische Gipfelchance zu ermöglichen!
Zunächst werden wir gemeinsam die 3 erforderlichen Hochlager (Lager 1 auf zirka 5.300m, Lager 2 auf zirka 6.200m und Lager 3 auf zirka 6.800m) errichten und uns langsam an die Höhe akklimatisieren.
Vom Basislager windet sich ein Pfad zum Einstieg der Normalroute. Lager 1 liegt an der Grenze zwischen dem Gletscherbruch und einem Schotterhang, der mal schneebedeckt, mal aper sein kann. Die Etappe zum Lager 2 gehört sicher zu den eindrucksvollsten und spannendsten: der Gletscherbruch mit seinen bizarren Seracs, Höhlen, klaffenden Spalten und Schneebrücken.
Über einige steilere und flachere Hänge aufwärts, errichten wir auf 6.800m Lager 3 und akklimatisieren uns langsam an die Höhe. Sind alle Lager errichtet und ausreichend mit Nahrungsmitteln und Brennstoff ausgestattet, haben wir uns gewiss auch gut an die Höhe gewöhnt und können zum Gipfelversuch starten. Der Aufstieg selbst ist technisch einfach, doch aufgrund der großen Höhe trotzdem eine Herausforderung für sich. Die Route führt dabei durchwegs über Schnee und Eis und weist keine besonderen Schwierigkeiten auf. Während der Sommermonate herrschen am Muztagh Ata häufig über viele Tage hinweg brauchbare Wetterverhältnisse. Trotzdem kommt es hin und wieder zu ergiebigen Schneefällen, die die Mitnahme von Schneeschuhen in den oberen Regionen zu einer großen Hilfe machen können! Haben wir den Gipfel erreicht, wartet bei schönem Wetter als Belohnung ein umwerfender Tiefblick in Richtung der nur wenige Kilometer entfernten Taklamakan-Wüste sowie zum benachbarten Kongur. Der Abstieg ins Basislager und die komplette Räumung der drei Hochlager sind bei guter Logistik in relativ kurzer Zeit problemlos machbar, so dass Sie sich bis 2 Tage vor Abbau des Basislagers noch alle Gipfelchancen offen halten können. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 18.Tages müssen jedoch alle Lager geräumt und das Basislager wieder erreicht sein. Sollte die Bergbesteigung am Muztagh Ata durch die gesamte Gruppe schneller als geplant abgeschlossen sein, besteht evtl. die Möglichkeit, das Basislager bereits vorzeitig zu verlassen und die Rückreise mit einigen zusätzlichen Besichtigungen zu erweitern. Organisatorisch ist dies kein Problem, die Gruppe muss jedoch i.d.R. gemeinsam die Rückreise antreten und zusätzlich entstehende Kosten sind durch die Teilnehmer selbst zu tragen.
24. Tag: Basislager – Kashgar
Rückreise nach Kashgar, wo uns die erste richtige Dusche seit vielen Tagen erwarten wird. Die heutige Übernachtung erfolgt seit langem wieder im Hotel!
25. Tag: Kashgar (Stadtbesichtigung)
Nach dem Frühstück Stadtbesichtigung von Kashgar. Sollte der Bazar geöffnet sein, bietet sich ein orientalisches Schauspiel: Von nah und fern strömen sie herbei, Händler und Geschäftsreisende, Bauern, Künstler und Handwerker und jeder träumt vom guten Geschäft. Tauchen Sie ein in das Gewirr von Stimmen, Düften und Farben. Auf offener Straße wird gefeiert, gefeilscht, gegessen, rasiert und repariert.
26.-27. Tag: Kashgar – Naryn – Bishkek
Rückfahrt auf gleicher Strecke wieder nach Naryn, und weiter nach Bishkek. Übernachtungen in Hotels.
28. Tag: Bishkek – Moskau – Wien
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug über Moskau nach Wien. Ankunft gegen Mittag.
Etwaige Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten!