1. Tag: Wien – Istanbul – Bishkek
Flug von Wien über Istanbul nach Bishkek.
2. Tag: Bishkek – Osh
Knapp nach Mitternacht erfolgt die Ankunft in Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans. Die Stadt ist aus einer Karawanenstation an der Seidenstraße hervorgegangen und erlebte im Laufe ihrer Zeit mehrere Umbenennungen. Am Nachmittag erfolgt dann der Weiterflug nach Osh, im Nordosten des Alai-Gebirges gelegen. Transfer ins Guest-House und Nächtigung.
3. Tag: Osh – Basislager Atschik Tasch (3.700m)
Eine zirka 9-stündige Busfahrt bringt uns mit einem geländegängigem LKW/Bus durch die Alai- Hochebene zum Basislager Atschik Tasch auf zirka 3700 Meter. Nach Ankunft erfolgt der Bezug der fest installierten Zelte im internationalem Bergsteigerlager.
4. - 5. Tag: Basislager Atschik Tasch (Akklimatisation)
Die kommenden 2 Tage dienen zur Vorbereitung für die Besteigung (Material überprüfen, vertraut machen mit dem Aufbau der Hochlagerzelte, Betrieb der Kocher etc ...) und für kurze Wanderungen in der Lager-Umgebung. Unser Gipfelziel, früher nach dem ersten Generalgouverneur von Turkestan, Pik Kaufmann genannt, liegt an der Grenze zwischen Kirgistan und Tadschikistan und gehört zur Transalai-Kette und wurde bereits 1928 von einer aus Russen, Deutschen und Österreichern bestehenden Expedition erstbestiegen. Der Pik Lenin ist technisch mit dem Montblanc oder Elbrus zu vergleichen, seine Schwierigkeiten liegen in der Höhe, der Kälte und den langen Gehdistanzen.
6. - 20. Tag: Pik Lenin Besteigung (7.134 m)
Mehr als 2 Wochen stehen uns für eine gute Akklimatisation und die Besteigung über den Normalweg, der von Norden über den Leningletscher, durch die Nordflanke und weiter über den Pik Razdelnaya (6.148m) schließlich über den langen Westgrat zum Gipfel führt. Auf der zirka 15km langen Strecke vom Basislager zum Lager 1 (zirka 4.300m) werden wir beim Gepäcktransport von Tragtieren unterstützt, danach wird das Material für die Hochlager 2 und 3 (zirka 5.400 und 6.100m) im „Pendelverkehr“ hochgetragen, bevor wir dann bestens akklimatisiert auf die Gipfeletappe warten.
Die Aufstiegsroute:
Basislager, 3700m – Lager 1, 4.300m
(je nach Akklimatisation 5 – 8 Stunden)
Über die „Zwiebelwiese“ erreichen wir nach einem steilen Geröllanstieg den Puschestwennikow Pass (Mehlpass), zirka 4.100m, danach wieder zirka 400m Abstieg zum riesigen Leningletscher und über diesen zum Lager 1, unserem vorgeschobenen Basislager auf einem Moränenhang.
Lager 1 – Lager 2, 5.200m
(4 – 6 Stunden)
Zuerst leicht bergab, dann flach über den Gletscher zu einem steilen Aufschwung (versichert) und weiter über vergletscherte Hänge mit einigen Steilstufen zum Lager 2.
Lager 2 – Lager 3, 6.100m
(4 – 7 Stunden)
Ein anstrengender, steiler Anstieg führt uns auf weite Firnhänge, über die wir zum Gipfel des Razdelnaya aufsteigen. Von hier kurzer Abstieg in einen Sattel mit dem Lager 3.
Lager 3 – Gipfel, 7.134m – Lager 3
(Gesamt 12 – 14 Stunden)
Der technisch einfache Weg zieht sich über scheinbar endlose Schneefelder, unterbrochen durch felsdurchsetzte Gratabschnitte zum Gipfel. Von hier genießen wir, hoffentlich, den Blick auf die Eisriesen des zentralen Pamir mit der auffälligen Gipfelpyramide des Pik Kommunismus. Der Abstieg: erfolgt über die Aufstiegsroute, wobei die Lagerkette abgebaut und alles Material zum Basislager gebracht wird.
21. Tag: Basislager Atschik Tasch – Osh
Heute heißt es Abschied nehmen vom Pik Lenin – es geht über den Pamir-Trakt zurück nach Osh, wo wir am Abend ankommen. Hier können wir auch erstmals wieder eine richtige Dusche genießen und auf eine hoffentlich erfolgreiche Gipfelbesteigung anstoßen.
22. Tag: Osh – Bishkek
Transfer zum Flughafen und Flug nach Bishkek. Der Nachmittag steht für Besichtigungen oder den Einkauf von Souvenirs zur Verfügung.
23. Tag: Bishkek – Istanbul – Wien
Knapp nach Mitternacht Transfer zum Flughafen und Rückflug über Istanbul nach Wien. Ankunft gegen Mittag.
Etwaige Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten!